Was ist eine Conversion Rate?

Die Conversion-Rate ist das Verhältnis von definierten Aktionen zu tatsächlichen Website-Besuchern multipliziert mit 100. Daher wird die Conversion Rate immer in Prozent angegeben. Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat 1.000 Besucher auf seiner Website. Eine Conversion ist definiert als der Zeitpunkt, zu dem ein Benutzer ein Produkt kauft. 10 von 1.000 Usern kaufen Artikel online. Die Coversion Rate berechnet sich in diesem Fall folgendermaßen:

10 Aktionen / 1.000 User*100 = 1,0 Prozent. Die Conversion Rate würde in diesem Fall 1 Prozent betragen.

Welche Conversion Rate tatsächlich gut oder schlecht ist, hängt von der jeweils definierten Conversion Rate, der Branche und dem Angebot im E-Commerce ab. Beispielsweise haben Online-Shops mit hochpreisigen Artikeln bei Online-Transaktionen tendenziell niedrigere Kauf-Conversion-Raten.

Eine Website zu einem aktuellen Thema mit einem Download-Link zu einem kostenlosen E-Book wird hingegen eine deutlich höhere Conversion Rate erzielen, wenn der Download als Konversion gezählt wird.

Lexikon Infografik ConversionrateConversion-Rate-Optimierung

Die Conversion-Rate-Optimierung spielt eine wichtige Rolle, wenn es um kommerzielle Angebote im Internet geht. Das Ziel ist es, möglichst viel Traffic zu generieren. Letztendlich geht es bei der Optimierung Ihrer Website und Ihres Marketings darum, so viel qualifizierten Traffic wie möglich zu erhalten.

Es gibt noch weitere Faktoren, wie Conversions optimiert werden können. Dazu zählen:

  • Ladegeschwindigkeit: Je schneller eine Website geladen wird, desto besser ist die Benutzererfahrung und je länger sie wiederum auf der Website bleiben, desto höher ist die Chance auf eine Conversion.
  • Content Marketing: Die Bereitstellung qualifizierter Leads ist wichtig, um die Conversion Rate zu steigern. Je mehr der Inhalt mit den Nutzerabsichten übereinstimmt, desto eher tätigt er Conversions.
  • Sichere und unkomplizierte Warenkorb-Prozesse: Im E-Commerce ist der Warenkorbprozess einer der schwierigsten Bereiche der Customer Journey, denn hier müssen Kunden ihre persönlichen Daten und Zahlungsdaten eingeben. Je höher das Vertrauen in die Website und je einfacher der gesamte Prozess, desto sicherer wird der Kunde einen Kauf (in diesem Fall eine Conversion) tätigen.
  • Call-to-Action: Wenn ein Besucher aufgefordert wird, eine Aktion auf einer Website durchzuführen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er die gewünschte Aktion tatsächlich ausführt. Ein Call to Action könnte beispielsweise ein „Hier kaufen!“ sein.

 

Tools zur Conversions-Messung

Conversions können mit gängigen Webanalysetools wie Google Analytics gemessen werden. Um Einkäufe zu verfolgen, müssen zunächst E-Commerce-Trackings eingerichtet werden. Ansonsten können im Backend des Programms sogenannte „Targets“ definiert werden. Es ist auch möglich, sogenannte „Events“ zu überwachen. Ziele können als Conversions in Ads verwendet werden, wenn ein Google Analytics-Konto mit einem Google Ads-Konto verknüpft ist. Über Werbeprogramme können auch andere Conversions erfasst werden, wie etwa das Absenden von Kontaktformularen. Dazu muss in der Regel ein separater Tracking-Code in den Quellcode der Zielseite eingefügt werden.

 

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