Was ist Pagespeed?

Unter Page Speed bzw. Site Speed ist die Ladezeit oder die Performance einer Website zu verstehen. Dabei gilt der Grundsatz: je schneller desto besser, denn der Site Speed wirkt sich auf die Conversion und damit auf den Umsatz aus. Darüber hinaus ist die Ladegeschwindigkeit einer Webseite auch ein Rankingfaktor. Somit ist die Optimierung des Page Speed wichtiger Bestandteil von Technical SEO. Allgemein wird von Site Speed gesprochen, der Begriff Page Speed hat sich vor allem durch Google etabliert.

Lexikon Infografik pagespeed

Gründe für langsamen Page Speed

Es gibt verschiedene Gründe für langsame Webseiten.

  • Große Bilder: Wenn ein Browser eine Webseite aufruft, muss er die darauf vorhandenen Bilder vom Server der Webseite laden. Werden viele Bilder geladen, kann sich der Seitenaufbau dadurch verzögern.
  • Träge Datenbanken: Wenn Datenbanken für Formulare oder Produktanzeigen zu langsam arbeiten, kann dadurch der Page Speed deutlich verlangsamt werden.
  • Lange Serverantwortzeiten: Auf der Serverebene können ebenfalls lange Wartezeiten entstehen, wenn Requests zu langsam verarbeitet werden.
  • Fragmentiertes JavaScript: Wird kein asynchrones JavaScript verwendet, kann eine Webseite erst gerendert werden, wenn das Script geladen wurde. Durch eine Bündelung von JS-Dateien lässt sich die Ladezeit verkürzen.
  • Überflüssiger Quellcode: Ein Client liest alle Elemente des vorhandenen Quellcodes aus. Finden sich dort zum Beispiel überflüssige Kommentare im Code oder überflüssige Zeichen, können diese Elemente die Ladezeit ebenfalls negativ beeinflussen.
  • Zu viele CSS-Dateien: Werden CSS-Dateien nicht zusammengefasst, können dadurch zu viele Server-Requests generiert werden, welche dann den Page Speed verlangsamen.

Bedeutung für Suchmaschinen

Für Google ist der Site Speed schon seit 2010 ein Rankingfaktor. Der Suchmaschinenkonzern begründet diese Entscheidung damit, dass schneller ladende Seiten die Usability erhöhen und somit dem Nutzer eine bessere User Experience bieten. Inzwischen wurde hierbei auch die Mobile Friendliness berücksichtigt, sodass seit 2016 auch die Ladegeschwindigkeit mobil optimierter Webseiten in den Fokus gerückt ist.

Site Speed Tipps

Google bietet mit seinem PageSpeed-Tool die Möglichkeit, die Geschwindigkeit einer Webseite sowohl für mobile als auch Desktop-Nutzer zu analysieren. Die Analyseergebnisse werden auf einer Punkteskala von 1 bis 100 übermittelt. Google liefert nicht nur Hinweise auf mögliche Geschwindigkeitsbremsen, sondern gibt Empfehlungen, was Nutzer tun können. In der Praxis lässt sich der Site Speed an verschiedenen Stellen der Webseite optimieren:

  • Komprimierung von Bildern
  • Verwendung von Content Delivery Networks
  • Entfernen von überflüssigen Social Plugins
  • Antwortzeiten des Servers reduzieren
  • Bündeln von CSS-Dateien zu CSS-Sprites
  • Komprimieren der Webseite mit gzip
  • Verwendung von asynchronem JavaScript
  • Reduzieren von http-requests
  • Überflüssige Elemente aus dem Quellcode entfernen.



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